Warum ich weniger Einstellungsmenüs bauen will
Eine Änderung lässt sich oft leichter beschreiben als durch mehrere Menüs klicken.

Eine kleine Änderung kann erstaunlich viele Klicks brauchen. Zum Beispiel im Heizplan: Abends soll es etwas wärmer werden. Jetzt muss ich mehrere Tage öffnen, die passenden Zeitfenster finden und dieselbe Temperatur ändern.
Dabei lässt sich der Wunsch in einem Satz ausdrücken: „Stell im Wochenplan zwischen 18 und 22 Uhr alle Einträge mit 19,5 Grad auf 20 Grad.“
Ich möchte mehr Software bauen, die mit solchen Sätzen umgehen kann. Ein LLM übersetzt den Wunsch in ein festes Format. Die Anwendung prüft die Werte und Berechtigungen und zeigt, welche Einträge sich ändern würden. Erst nach meiner Bestätigung wird gespeichert. Bei Unklarheiten fragt sie nach.
Das Modell bekommt dafür keine Werkzeuge und führt selbst nichts aus. Es formuliert einen Vorschlag; die Anwendung entscheidet anhand ihrer Regeln, ob dieser zulässig ist.
Bei meiner Home-Assistant-Konfiguration hat mich genau diese Lücke beschäftigt: Die Änderung ist leicht zu beschreiben, aber es fehlt eine passende Bedienoberfläche.
Für einen einzelnen Wert bleibt ein Regler sinnvoll. Spannend wird Sprache dort, wo eine Absicht heute über viele Felder und Menüs verteilt ist. Solche Einstellungsseiten würde ich künftig gern seltener bauen.